Orientierungshilfe für Ihr deGUT-Programm

Auch in diesem Jahr bietet die deGUT wieder jede Menge Informationen zu allen gründungsrelevanten Themen. Außerdem sind individuelle Beratungen möglich. Da Sie nicht alle deGUT-Angebote wahrnehmen können, will die folgende Orientierungshilfe Sie dabei unterstützen, sich Ihr „deGUT-Programm“ zusammenzustellen.

Klären: Wo haben Sie den größten Informations- oder Beratungsbedarf?

Fragebogen ausfüllen

Wo Sie noch Know-how-Lücken haben, wissen Sie natürlich selbst am besten. Falls Sie sich hier aber nicht sicher sind, können Sie den Fragebogen nutzen, den wir dazu vorbereitet haben: Die Fragen beziehen sich auf die „klassischen“ Inhalte eine Businessplans.   

Fragebogen: Ihr Gründungsvorhaben: Wo haben Sie noch Informations- und Beratungsbedarf?

Erfahrungen nutzen

Wo Gründerinnen und Gründer erfahrungsgemäß den größten Informations- und Beratungsbedarf mitbringen, haben wir außerdem Gründungsberater/innen der IHK Berlin, der Handwerkskammer Berlin und des Instituts der Freien Berufe in Nürnberg gefragt. Das sind die Top-10-Antworten:

1. Wie funktioniert die Erstellung des Businessplans (vor allem Kapitalbedarfsplanung, Rentabilitätsvorschau, Liquiditätsplanung)?
2. Welche Möglichkeiten der Finanzierung und öffentliche Förderung gibt es?
3. Unter welchen Voraussetzungen darf ich meine Tätigkeit ausüben (Welche Zulassungen oder Erlaubnisse sind erforderlich)?
4. Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
5. Wie sehen die Anmeldeformalitäten aus?
6. Was ist bei Marketing/ Internetauftritt/ Sozialen Medien wichtig?
7. Was ist beim Thema Steuern zu beachten?
8. Welche Versicherungen sind Pflicht, welche sind empfehlenswert?
9. Welche Rechtsform ist die richtige? 
10. Was ist bei der Wahl des Firmennamens zu beachten?

Defizite bei der Unternehmensgründung: DIHK-Studie

Um zu erkennen, wo Sie noch Informations-Nachholbedarf haben, kann Ihnen auch die Umfrage helfen, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jedes Jahr bei seinen Gründungsberatern/-innen durchführt. Dabei geht es auch um deren Erfahrungen bei der Gründungsberatung. Hier das aktuelle Ergebnis. 

Ein paar Tipps für Ihr deGUT-Programm

  • Eigentlich ganz einfach: Schauen Sie sich vorab online das deGUT-Programm an und wählen Sie aus: je nach Stand Ihrer eigenen Vorbereitungen und Ihres Know-how-Stands.
  • Dabei geht es auch darum, wer die Referenten/-innen und Berater/innen sind: Können sie vor Ort auch nach er deGUT wichtige Ansprechpartner sein?
  • Bei der Planung sollten Sie daran denken, dass einige Seminare, Workshops und Vorträge an beiden deGUT-Tagen stattfinden. So können Sie Überschneidungen vermeiden.
  • Übrigens: Am Samstag ist weniger los. Seminare und Workshops sind darum ggf. effizienter, weil mehr Zeit für Einzelgespräche bleibt.

Welche Veranstaltungsformen gibt es? Wofür?

  • Seminare: Hier geht es um Wissensvermittlung. Experten/-innen referieren zu bestimmten Themen und beantworten Fragen.
  • Workshops: In diesen können Sie als Teilnehmer/innen selbst aktiv werden und sich ausprobieren. Das kann beispielhaft sein oder sich konkret auf Ihr Anliegen beziehen.
  • Marktplatz: Hier können Sie Aussteller und Berater kennenlernen, die die Möglichkeit haben, sich und ihr Angebot zu präsentieren.
  • Messestand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie: Vorträge und Gespräche rund um das Thema Existenzgründung.
  • Steuerforum: Es wird von Steuerberaterverband und Steuerberaterkammer organisiert und bietet Wissenswertes rund um das Thema Steuern.
  • Atelier: Hier gibt es Vorträge zum Thema „Nachfolge“, Kontakte zu Geldgebern durch ein Speed-Dating der Business Angels sowie die Möglichkeit, im Testlabor spontan mitzumischen.